Sekt, Keller und ein Dombesuch

Senioren-Union der CDU Groß-Zimmern auf Mainzbesuch

Wie passen das prickelnde Getränk Sekt und ein über eintausend Jahre alter Dom zusammen? Ganz einfach, wenn die Senioren-Union der CDU Groß-Zimmern die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt Mainz besucht. Der Ausflug begann in der Sektkellerei Kupferberg und endete im Hohen Dom zu Mainz.

Vor einem alten Brunnen zwischen dem Liebfrauen- und dem Marktplatz in Mainz stellen sich die Ausflügler zum Gruppenbild. Foto: Peter WaldmannVor einem alten Brunnen zwischen dem Liebfrauen- und dem Marktplatz in Mainz stellen sich die Ausflügler zum Gruppenbild. Foto: Peter Waldmann

Dazwischen lag eine Zeitspanne, die von Römern bis in die Zeit der Gründerjahre reicht.
Mit einem Glas Sekt begrüßt, machten sich die Ausflügler, gut geführt von einer fachkundigen Führerin, auf den Weg durch das Stammhaus der Sektkellerei Kupferberg. Obwohl dort schon längst kein Sekt mehr hergestellt wird und die Markenrechte vom neuen Eigentümer Henkel nur noch in Österreich vermarktet werden, erinnert noch viel an die Zeit um 1850 als Christian Adalbert Kupferberg sein Unternehmen gründete. Der Standort, der heute Kupferberg-Terrasse heißt, war gut gewählt. Unter dem Bergrücken Kästrich, der Mainz durchzieht, hatten schon die Römer große Keller zur Lagerung von Lebensmitteln angelegt. Kupferberg hatte ideale Bedingungen für seine Sektproduktion. Staunen stand auf den Gesichtern der Besucher, als sie den Traubensaal betraten. Aus Gusseisen hatten Jugendstilkünstler für die Weltausstellung 1900 in Paris einen Raum so hergerichtet, dass er einem Weinfass ähnelte. Nach der Ausstellung kam der gesamte Raum nach Mainz und ist dort heute noch im Original zu besichtigen. 60 Stufen führten hinab zu den alten Kellern aus der Römerzeit. Auch jetzt konnte jeder nachempfinden, wie hier aus Trauben Sekt wurde. Wieder den Kellern entronnen gab es noch einen Abschiedssekt und auf ging es zum Dom.
Über den Liebfrauenplatz ging es zum Marktplatz und dann in den Dom, der dem Heiligen Martin geweiht ist. Peter Waldmann, der zusammen mit der Vorsitzenden Marion Thürmer den Ausflug organisiert hatte, konnte einige Informationen zum Dom beisteuern. Noch ein Kaffee in einem Straßencafé am Dom und schon war der Ausflug zu Ende. Die beiden Organisatoren bekamen viel Beifall von ihren Ausflüglern für einen schönen Tag in Mainz. 
Als nächstes geht es am 21. Mai 2026 in die ehemalige Muna von Münster zu einer interessanten Führung durch die damalige Militärwelt.